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  • Sabine Hettesheimer

Ernährung und Gesundheit für Deinen Welpen

Ein guter Züchter gibt Dir einen Futterplan für Dein Hundebaby aus, wenn Du Deinen Welpen abholst.

Dieser Futterplan gilt für das erste Lebensjahr, und wenn Dein Welpe keine Unverträglichkeiten zeigt, behalte den Futterplan Deines Züchters bei bis Dein Hundebaby 1 Jahr alt ist.

Im Futterplan wird angezeigt, ab wann Du eine Futterumstellung vornehmen kannst entsprechend Deiner Futterphilosophie.


Wie Du siehst ich schreibe Futterphilosophie – und das ganz bewusst – weil über die „optimale“ Fütterung von Hunden soviel diskutiert wird, auch wenn es eigentlich nur auf das eine ankommt: artgerecht und gesund. Dazu aber später mehr.



Hierauf musst Du achten:

Jede Futterumstellung sorgt erst einmal für Bauchgrummeln, weichen Kot und / oder Durchfall.

Darum eine Futterumstellung nur Schritt für Schritt vornehmen und Deinen Hund langsam an das neue Futter gewöhnen, in dem das neue Futter unter das alte Futter gemischt wird, z. B. ⅔ altes Futter zu ⅓ neues Futter, dann kontinuierlich das Mischungsverhältnis zu Gunsten des neuen Futters steigern


alternative Variante: das neue Futter wird zu Beginn als Belohnungshappen eingesetzt


Zum Thema Futter unbedingt auch durch geschultes Fachpersonal im Zoo/Tierfachgeschäft beraten lassen.

Es gibt so ein paar kritische Inhaltsstoffe die zuviel dosiert im Welpenalter Probleme beim erwachsenen Hund auslösen können. Dazu gehört z.B. die Dosierung von Protein im Futter. Protein hat Einfluss darauf wie schnell Dein Welpe wächst.

Zu schnelles Wachstum ist schlecht für das noch nicht gehärtete Knochengerüst Deines Welpen und kann Ursache für spätere Gelenkprobleme werden.


Deshalb Fachpersonal zu Rate ziehen und sich die Angaben des Herstellers genau ansehen:

Große Rasse, Mittelgroße Rasse, Kleine Rasse, Alter und Gewicht ergeben die Menge des benötigten Futters und Protein-Anteils pro Mahlzeit


Unbedingt auf die Qualität des Futters achten, denn die Futterqualität kann Auslöser für Allergien, Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten und stumpfes Fell sein. Wenn ich von Qualität spreche - dann spreche ich von Muskelfleisch eines Tieres. Eine Etikett das Dir erzählt das Futter hat 50 % Fleischanteil von Tier XYZ würde ich stehen lassen, weil hier alles von jenem Tier gemeint sein kann. Und gewisse Teile eines Futtertiers kann z.B. Allergien bei Deinem Hund auslösen, denn jedes Futtertier ist bevor es verarbeitet wird mit Medikamenten, Impfstoffen und Hormonen in Berührung gekommen. Insbesondere sammeln sich diese Stoffe in Innereien.


Wie gut Dein Hund sein Futter verwertet – ebenfalls ein Anzeichen über die Qualität des Futters – erkennst Du an der Größe, Konsistenz, Geruch des Kothaufen und die Häufigkeit seines Koten.

  • Schlechte Futterverwertung: Koten bei jedem Gassigang, stetig weicher Kot, großer Kothaufen, umwerfender Geruch

  • Gute Futterverwertung: Kotet nur ein bis zweimal am Tag, feste Konsistenz, kleiner Kothaufen, kaum Geruch

Das solltest Du unbedingt vermeiden: es macht Krank bzw. es ist Lebensgefährlich für Deinen Hund

  • Magen und Darm Probleme: Essensreste vom Tisch wegen der Gewürze

  • Lebensgefährlich: Zwiebeln und Lauchgemüsefür den Hund nicht erreichbar aufbewahren und verarbeiten

  • Lebensgefährlich:Schokolade entwickelt im Magen des Hundes Giftstoffe – deshalb unerreichbar für den Hund aufbewahren

Was sollte stets im Haushalt sein:

  • Sauerkraut: sehr nützlich, wenn Dein Hund einmal Schwierigkeiten hat Kot abzusetzen oder er hat etwas unverträgliches runtergeschluckt - das Sauerkraut wickelt sich im Magen um den Fremdkörper und holt ihn so wieder raus.

  • Kartoffelpüree, Babykarotten, Hüttenkäse sind ideale Helfer als Schonkost, wenn Dein Hund sich den Magen verdorben hat. Z.B: Kartoffelpüree und Babykarotten zu mit Gemüsebrühe zu Brei gekocht oder ihm eine Portion Hüttenkäse geben – beides beruhigt den Magen.

  • !!! Wasser sollte dem Hund stets zugänglich sein!!!

Bei Hundefutter ob Trocken oder Nass – hierauf unbedingt achten: Alle Zutaten müssen für den menschlichen Verzehr geeignet sein.


Und nun geht es um die Etikettensprache:


  • Bei Nassfutter: Kaltabfüllung bedeutet das die rohe Nahrung in einer geschlossenen Dose gegart wird und somit frei von Konservierungsstoffen ist.

  • Anteil der tierischen Nebenerzeugnisse. Hierbei handelt es sich z. B. um Federn, Hufe, Krallen etc.

  • Mineralöle: dahinter verstecken sich Altöle aus Küchen und Fritteusen oder sogar von der Tankstelle

  • pflanzliche Nebenerzeugnisse: auch ein Tabu, denn hierbei handelt es ich um zermahlene Nussschalen, Erdnussschalen, Holz, Altpapier und sonstige Stoffe die als Füllstoffe im Futter verwendet werden

  • Anteil der künstlichen Vitamine: A D E K, die erkennt man an E-Nummern. Von 300 zugelassenen E-Nummern sind 146 im Verdacht Krankheiten auszulösen.


So könnte z.B. ein artgerechtes, gesundes und voll deklariertes Futter für den Hund zusammengestellt sein:15 % Hühnerfleisch, 15 % Hühnerherz, 13 % Hühnerhals, 10 % Hühnermagen, 7 % Hühnerleber, 28.8 % Fleischbrühe, 4 % Vollreis, 4 % Apfel, 2 % Birne, 2,5 % Preiselbeere, 1 % pflanzliche Dickungsmittel, 0,4 % Distelöl, 3 % Schalenkalk, 0,2 % Silikat, 0,2 % Grünlippmuschelextrakt, 0,1 % Kräutermix

Der Fleischanteil – überwiegend MUSKELFLEISCH sowie Innereien – sollte mindestens 60% bis 75% sein.


Empfohlene Lektüre, zum Thema Futter:

Katzen würden Mäuse kaufenhttps://www.amazon.de/Katzen-w%C3%BCrden-M%C3%A4use-kaufen-Futterindustrie/dp/3426787687

Hunde würden länger leben wenn https://www.amazon.de/Hunde-w%C3%BCrden-l%C3%A4nger-leben-wenn/dp/386882234


Wie beim Menschen ist ein gesunder Darm und Darmflora auch bei Hunden die beste Abwehr gegen ansteckende Krankheiten.

Aber es gibt Parasiten die Deinen Hund krankmachen können. Diese Parasiten sind Flöhe und Zecken und Girardien.


Schutz gegen Zecken und Flöhe

Gängiger Schutz: Spot-On’s oder mit entsprechenden Mittel behandelte Halsbänder

Bei diesem Schutz handelt es sich allerdings um Nervengift. Dieses Nervengift verteilt sich auf Deine Hände bei jedem streicheln. Dein Hund kann auf dieses Nervengift mit Lethargie reagieren. Dieser Schutz gibt keine 100%ige Sicherheit, weil sich Flöhe und Zecken auf diese Gifte anpassen.


Natürlicher Schutz: als Nahrungsergänzung mit Schwarzkümmel, Bierhefe, Kokosöl. Alle 3 Mittel haben einen sehr hohen VITAMIN B Gehalt. Flöhe und Zecken meiden Wirte mit einer hohen VITAMIN B Haushalt und Ausdünstung. Flöhe und Zecken können sich nicht an VITAMIN B anpassen, weil es ein natürlicher Stoff ist. https://www.smarticular.net/zecken-abwehr-schutz-fuer-hunde/


Girardien: hiergegen gibt es keinen Schutz - außer Du achtest selber darauf das Dein Hund nicht aus stehenden Gewässern wie Pfützen trinkt, denn diese Parasiten befinden sich in stehenden Gewässern und Pfützen.


Die Normalwerte eines gesunden Welpen, eines gesunden Hundes

  • Körpertemperatur: Erwachsener Hund 38 bis 39 Grad, Welpe bis zu 39,5 Grad

  • Atemfrequenz: ca. 20 bis 30 Atemzüge pro Minute großer Hund, ca. 30 bis 50 Atemzüge pro Minute Welpe

  • Pulsfrequenz: ca. 70 bis 100 Schläge pro Minute großer Hund, ca. 90 bis 120 Schläge pro Minute Welpe

  • Schleimhaut: rosa, feucht, glänzend

  • bei Stress, körperlicher Belastung verändern sich diese Werte.


Bei diesen Krankheits-Symptome solltest Du unbedingt den TierDoc aufsuchen:

  • Ständiges Kratzen an den Ohren: Milbenbefall oder Ohrenschmerzen

  • Vermehrtes Ausspucken von gelbem Magenschleim oder der Hund übergibt sich mehrmals hintereinander oder in kurzen Abständen

  • ständiger drang zum Koten ist ein mögliches Anzeichen einer Magen-Darm-Erkrankung

  • vermehrtes Wassertrinken, häufiges Urinieren, häufiger Durchfall

  • ständiges Husten, röcheln, der Hund hat etwas verschluckt- z.B. ein Holzstück was sich quer gesetzt hat

  • allgemein lethargischer, kraftloser Eindruck

  • allergische Reaktion nach einem Insektenstich

Und hier gibt es noch ein kostenlosen Download - Luisa & Friends VIP Erste Hilfe Tipps https://www.luisafriends-academy.de/kostenlose-downloads

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