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  • Sabine Hettesheimer

Der Alltag beginnt

Du hast vor der Ankunft Eures neuen Familienmitgliedes bereits die Aufgaben verteilt?


Nein, das ist noch nicht geschehen? Dann solltest Du es jetzt nachholen!!!


Macht einen Plan wer mit dem „Hundebaby“ - jeweils alle 2 Stunden sowie nach dem Aufwachen und nach der Aufnahme von Futter raus geht zum Lösen bzw. zum Erledigen der wichtigen Geschäfte. Dies ist wichtig damit der Kleine so schnell wie möglich STUBENREIN wird und sich meldet, wenn er raus muss.


Dein Welpe ist mit der 8. bzw. 9. Lebenswoche eingezogen. Seine neue Umgebung, seine neuen Menschen hat er kennengelernt und baut nun langsam Bindung und Vertrauen auf.

Die 8. bis 12. Lebenswoche ist seine erste wichtige Prägephase. Alle ERFAHRUNGEN, ob positiv oder negativ, die Dein Hundebaby in dieser Lebensphase sammelt sind „fest einprogrammiert“ und werden im späteren Lebensverlauf mit seinem Verhalten wieder zum Leben erweckt. Lernerfahrungen in der Phase sind sehr sensibel und wichtig.


Mache Dein Hundebaby mit dem Alltag vertraut - jedoch alles mit Ruhe und Geduld – und keine Angst Du wirst es nicht überfordern, denn wenn Dein Hundebaby müde ist, wird es einschlafen.

Es ist aber ausgesprochen wichtig das Dein Hundebaby von Anfang an Deine Regeln lernt, wie z.B.

  • schläft es mit Dir im Bett ausnahmsweise, dann wird es auch weiterhin bei Dir im Bett schlafen wollen

  • darf es mit auf die Coach, dann wird es auch weiterhin zu Dir auf die Coach wollen

eigentlich kein Problem, wenn Dein Hund zu einer "kleinen" oder "mittelgroßen" Rasse gehört.

Diese Fragen musst Du mit Dir klären, denn solange Dein Hundebaby keine Dogge, Neufundländer oder zu einer anderen ähnlich großen Hunderasse gehört, wirst Du Deinen angestammten Platz auf diesen Möbeln beibehalten können. Ansonsten stelle Dich darauf ein, dass Du Sitz- und Schlafalternativen für Dich findest, denn hat sich Dein Hundebaby an solche luxuriösen Plätze gewöhnt, wird es sehr schwierig ihn auf andere – untergeordnete Plätze - umzugewöhnen.


Also schläft der „kleine“ als Welpe in Deinem Bett oder darf auf das Sofa, sollte dies auch ok sein, wenn er groß ist, Haare verliert oder auch mal schmutzig ist. Möchtest Du Dein Sofa oder Bett nicht mit ihm teilen, sollte das Hundebaby auch nicht mit ins Bett oder auf das Sofa dürfen.


Dein Hundebaby wird Dich in den ersten Tagen und Wochen in Deiner Wohnung/Haus auf Schritt und Tritt verfolgen. Bereits jetzt solltest Du dies unterbinden und wenn Du den Raum wechselst die Tür hinter Dir schließen. Damit lernt Dein Welpe alleine zu bleiben – weil es nichts besonderes ist, wenn Du mal kurz wohin verschwindest – denn kurz danach bist Du ja wieder da. Bloss kein Aufheben darum machen das Dein Hundebaby dies ohne Winseln, Quengeln überstanden hat. Und schon gar nicht darauf reagieren, wenn Du zurück kommst das Dein Hundebaby Dich vermeintlich vor Freude anspringt. Konsequent so etwas ignorieren – denn das Du Räume verlässt und wieder zurückkommst ist doch vollkommen normal - oder hat jemand in Deiner Familie Dir hierzu sonst große Aufmerksamkeit geschenkt?


Immer daran denken springt Dich Dein Hundebaby an, dann ist dies nicht vor Freude sondern es ist häufig Ausdruck von Pöbelei wie z.B. „Du hast mich allein gelassen“. Ignorieren, wegdrehen, mit dem Knie vorsichtig von Dir wegschieben. Du beachtest Dein Hundebaby erst, wenn es Sitz oder Platz macht.


Auch wenn Dein Hundebaby noch so süß ist – bitte KONSEQUENT BLEIBEN. Auch als Hundebaby geht Dein Hund bereits KONSEQUENT seinen Weg des geringsten Widerstandes um an sein ZIEL zu kommen. HUNDE sind die geborenen EGOISTEN und wissen ganz genau welche Knöpfe sie bei ihren Menschen drücken müssen um ihren Willen durchzusetzen.


STUBENREINHEIT


Wacht das Hundebaby auf, dann erst einmal raus und lösen lassen und die selbe Routine nach jedem Füttern. Wenn der Kleine seine „Geschäfte“ draußen macht sofort viel loben und mit einem Leckerli verstärken – heißt für den Welpen „ich habe etwas Tolles gemacht“ und es merkt sich den positiven Effekt.


Das Malheur in der Wohnung: Findest Du eine Pfütze oder einen Haufen in der Wohnung schnapp Dir Dein Hundebaby und gehe mit ihm an die Stelle wo es sich normalerweise löst. Löst es sich an der Stelle ganz GROßES LOB und mit Leckerli verstärken. „Schwamm drüber“ über das Malheur, denn Dein Hundebaby wird keine Verknüpfung zwischen Korrektur und seinem „Geschäft“ von vor ein paar Minute mehr ziehen können.


„Erwischt“ Du Dein Hundebaby dabei das es sich gerade in der Wohnung lösen will – gibt es ein sehr deutliches, sehr energisches (nicht schreien) NEIN und Du bringst Dein Hundebaby unverzüglich vor die Tür zu der Stelle wo es sich normalerweise löst. Löst es sich – sofort großartig Loben und mit Leckerli verstärken. Langfristig wird sich Dein Welpe melden, wenn er raus muss.


Während der Nacht geht Dein Hundebaby in die Box. Es hat vom Muttertier gelernt, dass das eigene Lager nicht beschmutzt wird. Daher wird es sich melden, wenn es raus muss. Das wird vielleicht 2 bis 4 Nächte passieren, dann wird Dein Hundebaby allerdings lernen durchzuschlafen.


Wohnst Du mit Deinem Hundebaby in oberen Stockwerken mit oder sogar ohne Aufzug, kannst Du zur Unterstützung auch ein Katzenklo einsetzen. Dies sollte jedoch nur dann benutzt werden, wenn ihr es nicht mehr rechtzeitig bis nach unten zur Straße oder in den Garten schafft.


Ist der Kleine schon fast stubenrein, bitte das Katzenklo entfernen, denn Hund ist und bleibt ein Hund.

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